Geschichte der WGE
Geschichte der WGE
35 Jahre WGE – mehr als ein Vierteljahrhundert – das reicht in der Musik schon für eine Legende, in der Ehe bedeutet es die Leinwandhochzeit, im Leben schon eine ganze Generation. Aber was bedeuten 35 Jahre in der Geschichte einer Wohnungsgesellschaft?
Die WGE ist eine Tochter der Stadt und fest mit ihr verbunden. Mehr als 2.600 Haushalten gibt sie ein sicheres Zuhause und der Stadt an vielen Stellen ein Gesicht. Doch wie fing alles an? Ein Blick in die Chroniken:
Am Anfang stand ein Gesellschafterbeschluss vom Januar 1991. In Erkner sollte eine Wohnungsgesellschaft gegründet werden, da der Gemeinde rund 3.000 Wohnungen zugesprochen wurden, Plattenbauten sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im gesamten heutigen Stadtgebiet. Die Eintragung ins Handelsregister kurz darauf war die eigentliche Geburtsstunde.
In den 90-er Jahren begannen zahlreiche Sanierungsprojekte, darunter wichtige Strangsanierungen, der Einbau neuer Fenster und die Installation von Personenaufzügen. Im Plattenbautyp P2 mit seinen engen Treppenhäusern ist das kein leichtes Unterfangen. Gemeinsam mit einem Aufzugshersteller ist es gelungen, den Prototyp „Kalle“ zu entwickeln, der bis heute über 100 Mal in Erkner installiert werden konnte.
Die Gesellschaft bekam im Jahr 2000 einen modernen Verwaltungssitz im Flakenseeweg.
Und wie geht’s nun weiter?
Die Weiterentwicklung unseres Wohnungsbestandes wird noch enger mit den Themen Sicherheit, Moderne, Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung verknüpft. Soziales Miteinander und die Förderung von Gemeinschaft stehen stärker im Fokus. Denn die Verwaltung der WGE ist in der Moderne angekommen. Mieterakten sind digitalisiert, die Mieterkommunikation findet auf Augenhöhe über digitale und analoge Medien statt. Bedarfsorientiert und individuell, so wie unsere MieterInnen.
Neubau durch Nachverdichtung
In Zeiten wachsenden Siedlungsdruckes spielt das Thema Wachstum durch Neubau eine wichtige Rolle. Durch zwei wundervolle Seen, den Spreewiesen und viel Wald ist die Stadt Erkner hierbei naturräumlich begrenzt. Somit liegt das Augenmerk der Gesellschaft auf behutsame Nachverdichtung durch städtebaulich wertvollen Neubau. Der Bau der Friedrichstr. 56/57 und Eichhörnchenweg 1 sind abgeschlossen. In der Friedrichstraße 23 sind durch Modernisierung 40 barrierefreie Wohnungen im Herbst 2019 entstanden. Seitdem sind mit dem Neubau Friedrichstraße 74 und der umfassenden Sanierung der Friedrichstraße 10-12a weitere Projekte fertiggestellt, die das Stadtbild aufwerten. Derzeit ist das Bauvorhaben in der Gartenstraße auf der Zielgeraden. Und die Planungen gehen weiter in Richtung Zukunft …